Der europäische Schienengüterverkehr steht dank der neuen Zuweisung der Europäischen Union von rund 2,8 Milliarden Euro durch die Fazilität „Connecting Europe“ (CEF) kurz vor bedeutenden Fortschritten. Ein wesentlicher Teil dieser Mittel, etwa 77 %, wird in Schienenverkehrsprojekte fließen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Einsatz des Europäischen Zugbeeinflussungssystems (ETCS) liegt. Diese strategische Finanzierung zielt darauf ab, die Sicherheit und Effizienz auf der Schiene zu erhöhen, was eine transformative Wirkung für den Schienengüterverkehr verspricht.
CEF-Mittelzuweisungsübersicht
Die CEF-Finanzierung ist darauf ausgelegt, 94 Verkehrsprojekte zu unterstützen, wobei der Schienenverkehrssektor über 87 Millionen Euro erhält, die speziell für die ETCS-Implementierung in Lokomotiven vorgesehen sind. Dieser Einsatz ist entscheidend für die Förderung der Interoperabilität von Bahnsystemen in ganz Europa.
Hier ist eine Aufschlüsselung der wichtigsten Zuweisungen:
- ÖBB Österreich: 18 Millionen Euro für die Aufrüstung von Taurus-Lokomotiven mit ETCS Level 2 Baseline 3 zur Steigerung der Betriebsleistung bereitgestellt.
- Tschechischer Amtsinhaber ČD Cargo: Pläne im Umfang von 15,96 Millionen Euro für die Implementierung von ETCS Level 2 Baseline 3.
- DB Cargo: Erhält über 12,8 Millionen Euro in drei Tranchen. Die Zuweisungen umfassen:
- 5,66 Millionen Euro für die Ausrüstung von BR193-Lokomotiven.
- 4,29 Millionen Euro für die ETCS-Aufrüstung von BR187-Lokomotiven.
- 1,8 Millionen Euro für die Umrüstung von Lokomotiven des Typs 6400.
- Slowakische ŽSSK: 5,58 Millionen Euro.
- Österreichische Wiener Lokalbahnen Cargo: 2,19 Millionen Euro zugewiesen.
Investitionen in die Vermietung von Schienenfahrzeugen
Auch der Sektor der Vermietung von rollendem Material wird profitieren, da fünf Unternehmen als Begünstigte für die Implementierung von ETCS Baseline 3 genannt wurden. Zu den nennenswerten Zuweisungen gehören:
- European Locomotive Leasing: 2,75 Millionen Euro für die Modernisierung von 50 Lokomotiven.
- Akiem: 3,41 Millionen Euro für Verbesserungen an sieben Lokomotivbaureihen.
- Beacon Rail: 10,54 Millionen Euro für die Installation von ETCS auf 109 von Lineas übernommenen Lokomotiven.
- Siemens Mobility: 8,41 Millionen Euro für Modernisierungen an Vectron-Lokomotiven.
- Railpool: 8,58 Millionen Euro für den Einsatz der ETCS-Technologie.
Initiativen zur Modernisierung der Infrastruktur
Erhebliche Mittel werden auch in die Modernisierung wichtiger Güterverkehrskorridore auf der Schiene fließen, insbesondere in Osteuropa. Zu den verschiedenen Projekten gehören:
- Rail Baltica: 295,5 Millionen Euro für die Entwicklung in der baltischen Region bereitgestellt.
- CPK-Strecke in Polen: 18,35 Millionen Euro für Studien bezüglich der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Mikołów und der tschechischen Grenze.
- Iasi – Ungheni Linie: 33 Millionen Euro für Elektrifizierung und die Verbindung von Rumänien und Moldawien bereitgestellt.
Zusätzliche Investitionen zielen auf die Modernisierung von Bahnstrecken in der Ukraine ab, darunter 76 Millionen Euro für die Eisenbahnstrecke zwischen Polen und der ukrainischen Grenze und 32,15 Millionen Euro zur Verbesserung der Konnektivität zwischen der Slowakei und der Ukraine.
Herausforderungen bei der ETCS-Standardisierung
Auch wenn diese Investitionen vielversprechend sind, werfen sie doch anhaltende Herausforderungen im Zusammenhang mit ETCS auf. Ein eklatantes Problem sind die unterschiedlichen ETCS-Versionen in den EU-Mitgliedstaaten. Diese Fragmentierung könnte die Interoperabilität erschweren und muss wirksam angegangen werden, um einen reibungslosen Schienengüterverkehr zu gewährleisten.
Zusätzliche Projekte und Förderinitiativen
Darüber hinaus erstreckt sich die CEF-Zuweisung auf andere wichtige Projekte, darunter:
- Rail Net Europe: 45 Millionen Euro sind für die Modernisierung älterer Systeme und die Standardisierung der Telematik vorgesehen.
- Digitale automatische Kupplung (DAK): Fast 25 Millionen Euro für grossangelegte Teststudien durch die schwedische Trafikverket.
- Die Finanzierung von Branchenverbänden wie UIRR wird sich auf fast 2,5 Millionen Euro belaufen, um die Umsetzung der TSI zu unterstützen.
Die Geldanlage verstehen
Die Auswirkungen dieser CEF-Fonds auf den Schienengüterverkehr sind immens. Erhöhte Investitionen in Technologien wie ETCS verbessern nicht nur die Sicherheit, sondern fördern auch die Interoperabilität, wodurch die Schiene eine wettbewerbsfähigere Option im Vergleich zum Straßentransport wird. Der Investitionstrend unterstreicht das Engagement für die Modernisierung des europäischen Schienengüterverkehrsnetzes.
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