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Ransomware-Angriffe in der Fertigung: Ein bedeutendes Problem im 1. Quartal 2025

James Miller
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James Miller
4 Minuten gelesen
Nachrichten
Juni 12, 2025

Aktuelle Landschaft der Ransomware in der Fertigung

Im ersten Quartal 2025 stand der Fertigungssektor vor erheblichen Herausforderungen, da Ransomware-Angriffe zunahmen, was einen besorgniserregenden Trend für Industrien weltweit darstellt. Ein Cybersecurity-Bericht hob eine erschreckende Zahl von 708 Ransomware-Vorfällen hervor, die industrielle Einrichtungen betrafen. Diese Zahl stellt einen Anstieg gegenüber etwa 600 Vorfällen im vorherigen Quartal 2024 dar.

Fertigung: Ein Hauptziel

Der Fertigungssektor ist mit einem Anteil von satten 68 Prozent der Vorfälle weiterhin am stärksten betroffen, was 480 Angriffen im ersten Quartal entspricht. Dies ist ein leichter Rückgang gegenüber dem im letzten Quartal 2024 beobachteten Anteil von 70 Prozent, der 424 Angriffe verzeichnete. Die Angriffe stören nicht nur den Betrieb, sondern können auch die Lieferkette erheblich beeinträchtigen.

Hochkarätige Vorfälle

Obwohl in diesem Quartal keine neuen Ransomware-Varianten speziell für Industrial Control Systems (ICS) entwickelt wurden, gab es bemerkenswerte Vorfälle, darunter ein erheblicher Ausfall des südafrikanischen Wetterdienstes, der die Luftfahrt und die landwirtschaftliche Prognose erheblich beeinträchtigte. Darüber hinaus wurde Unimicron, ein führender Hersteller von Leiterplatten, angegriffen, was das Potenzial für erhebliche Betriebsunterbrechungen in der gesamten Branche unterstreicht.

Neue Taktiken von Ransomware-Gruppen

Die Ransomware-Gruppen zeigten keine Anzeichen einer Verlangsamung und nutzten im ersten Quartal eine Mischung aus neuen und etablierten Taktiken. Zu den bemerkenswerten Taktiken gehörten:

  • KI-gesteuerte Malware: Diese fortschrittliche Methode, die von Gruppen wie FunkSec eingesetzt wird, verbessert die Fähigkeit, Schadsoftware effektiv zu verbreiten.

  • Erpressung ohne Verschlüsselung: Eine neue Taktik, die die Komplexität von Angriffen reduziert.

  • Taktiken von Nationalstaaten: Ein Beispiel ist die Verwendung von Qilin-Ransomware durch Moonstone Sleet, was auf anspruchsvolle Operationen hindeutet.

  • Erweiterte EDR-Umgehung: Tools wie RansomHubs EDRKillshifter werden immer häufiger.

Anhaltende Bedrohungen

Im persistenten Bereich nutzten Ransomware-Gruppen bestehende Schwächen aus, indem sie Zero-Day-Schwachstellen ausnutzten, darunter solche, die im Windows Common Log File System gefunden wurden. Zu den weiteren wiederkehrenden Taktiken gehörten ausgeklügelte, KI-gestützte Phishing-Kampagnen, der Missbrauch von Fernzugriffen, gezielte ESXi-Ransomware-Angriffe unter Verwendung von SSH-Tunneling und der Diebstahl von Anmeldedaten durch Brute-Force-Methoden.

Auswirkungen auf Logistik und Betrieb

Die Konvergenz von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT) hat betriebliche Störungen weiter verstärkt. IT-Probleme wirken sich zunehmend auf betriebliche Umgebungen aus, wie beispielsweise die Lieferkettenverzögerungen von Unternehmen wie National Presto Industries zeigen. Die strategische Position der Fertigung in der Logistik unterstreicht, wie Cyber-Sicherheitsvorfälle unmittelbare und weitreichende Auswirkungen auf den Logistikbetrieb haben können.

Irreführende Praktiken und Reaktion auf Vorfälle

Es sind neue, irreführende Taktiken aufgetaucht, bei denen Gruppen wie Babuk Locker irreführende Breach-Behauptungen verwenden, um psychologischen Druck auf Organisationen auszuüben. Diese Taktik erschwert die Reaktion auf Vorfälle, da die Überprüfung ihrer Behauptungen oft einen erheblichen Aufwand von den betroffenen Unternehmen erfordert. Es ist entscheidend, dass Unternehmen ihre Reaktionen auf diese Herausforderungen anpassen, um eine schnelle Wiederherstellung zu gewährleisten.

Regionaler Bericht über Vorfälle

Hier ist ein kurzer Überblick über Vorfälle in verschiedenen Regionen aus dem ersten Quartal 2025:

Region Anzahl der Vorfälle Prozentsatz der globalen Aktivität
Nord-Amerika 413 58%
Europa 135 19%
Asien 78 11%

In Nordamerika entfielen die meisten Vorfälle auf die Vereinigten Staaten (374), während Kanada 52 Fälle beisteuerte, die hauptsächlich auf Angriffe auf das verarbeitende Gewerbe und den Transportsektor zurückzuführen waren. Länder wie Großbritannien, Deutschland und Italien waren wichtige Ziele in Europa, während in Asien Indien und Japan mit bemerkenswerten Aktivitäten konfrontiert waren, insbesondere in ihren verarbeitenden Gewerben.

Fazit: Fortschritte in einem riskanten Umfeld

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ransomware-Gruppen konsequent den Fertigungssektor ins Visier nehmen, was die entscheidende Schnittstelle zwischen Cybersicherheit und Logistik hervorhebt. Wie Abdul Alamri, ein Principal Threat Intelligence Analyst bei Dragos, feststellte, hat die Entwicklung der von diesen Gruppen angewandten Taktiken erhebliche Auswirkungen auf Industrieunternehmen weltweit. Da Angreifer Schwachstellen im Remote-Zugriff und in der Sicherheit der Lieferkette ausnutzen, ist es für Unternehmen unerlässlich, ihre Abwehr zu stärken und ihre Reaktionsstrategien zu verfeinern.

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