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Juristische Auseinandersetzungen gegen das deutsche Lkw-Kartell verschärfen sich

James Miller
von 
James Miller
3 Minuten gelesen
Nachrichten
Juli 08, 2025

Einführung in rechtliche Schritte

Die deutsche Speditionsbranche ist derzeit von einer Welle rechtlicher Schritte erfasst, die darauf abzielen, erhebliche wettbewerbsbeschränkende Praktiken zu adressieren. Diese Situation entfaltet sich, während die Forderung nach Gerechtigkeit bei Logistikunternehmen zunimmt, was zu Auswirkungen führen kann, die sich weit in das Logistikökosystem erstrecken.

Überblick über die Klagen

Das deutsche Speditionskartell hat weithin Beachtung gefunden, da rund 1.000 Unternehmen Ansprüche eingereicht haben, die sich auf fast 15.000 Transaktionen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Lastwagen beziehen. Dies markiert das, was als die “dritte Welle von Klagen” bezeichnet wird, die vom BGL (Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung) eingeleitet wurde.

Schlüsselpersonen in der Klage

Truck ReClaim hat sich in Partnerschaft mit dem BGL im späten Juni 2025 Beschwerde gegen das Lastwagenkartell eingebracht. Diese Initiative wird deutlich gestärkt durch verbündete Verbände, darunter:

  • Bundesverband Möbeltransport und Logistik (AMÖ)
  • Bundesverband Transport und Logistik e.V. (BWVL)
  • Bundesverband für Transport und Logistik (DSLV)

Rechtliche Implikationen und Entwicklungen

BGL unterstützt drei Sammelklagen, die darauf abzielen, Gerechtigkeit für seine verbundenen Transportlogistikunternehmen zu erwirken. Ein solches Rechtsverfahren ist nicht nur prozedural, sondern zielt darauf ab, einen Präzedenzfall für die Förderung fairer Praktiken im Sektor zu schaffen.

Geständnisse von Lastwagenherstellern

Mehrere namhafte Lastwagenhersteller, darunter MAN, Daimler, Volvo/Renault, Iveco und DAF, haben ihre Beteiligung an dem Kartell eingeräumt. Diese Geständnis erfolgte im Rahmen einer Einigung mit der Europäischen Kommission, die sie dazu zwang, die Konsequenzen ihres Handelns zu tragen.

Im Gegensatz dazu hat nur Scania die Schuldeingeständnis abgelehnt und stellt die auferlegten Strafen derzeit vor europäischen Gerichten in Frage.

Jüngste Entscheidung des Gerichts

Am 1. Februar 2024 entschied der Gerichtshof der Europäischen Union, dass Scania für seine Rolle im Kartell ein angemessenes Strafmaß erhielt, das sich auf etwa 880 Millionen Euro belief. Dieses Urteil stellt theoretisch fest, dass Scania für Schäden haftbar ist, die aus seiner Kartellbeteiligung resultieren.

Implikationen für zukünftige Ansprüche

Die rechtliche Situation rund um Scania beflügelt auch erneut die Frage nach der Verjährungsfrist für Ansprüche gegen das Unternehmen. Da das von Scania eingeleitete Gerichtsverfahren die Verjährungsfrist pausiert, wurde die rechtliche Uhr im Wesentlichen angehalten und Ansprüche erhalten, die andernfalls möglicherweise verjährt wären.

Der Rechtsrahmen

Es gibt eine rechtliche Nuance, wonach Scania zusammen mit anderen Kartellmitgliedern gesamtschuldnerisch haftbar ist. Daher könnten Ansprüche im Zusammenhang mit Lastwagen, die von Marken wie MAN, Daimler, Volvo/Renault, DAF oder Iveco erworben wurden, ebenfalls gegen Scania im Rahmen dieser rechtlichen Schritte geltend gemacht werden. Diese gesamtschuldnerische Haftung könnte die Dynamik verändern, wie Händler und Hersteller mit den Folgen dieses Skandals umgehen.

Schlussfolgerung

Während diese Rechtsstreitigkeiten sich entfalten, reichen die Auswirkungen über die beteiligten Parteien hinaus und können die gesamte Logistikbranche beeinträchtigen. Das Streben nach Rechenschaftspflicht innerhalb dieses Kartells könnte eine verbesserte Transparenz und einen fairen Wettbewerb im Logistiksektor fördern.

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